Die Oder-Biker sind die nächsten 194 Tage und 18 Stunden - on the road!

Oder-Biker-Ausfahrt vom 14.05. bis 17.05.2015

Route: Lebus - Hradek - Lebus
Mit-Biker: Raschi, Ina, Roger, Jessi, Duki, Rapunzel, Rolli, Biene

Männertagsausflug nach Tschechien.
14.05. - Gut organisiert und die Bikes vollgepackt geht es, mit Männern und Frauen, gegen 11:30 Uhr auf die Piste. In Eisenhüttenstadt kurzer Stopp zum Tanken und dann geht es richtig los.
Kurz hinter Grießen haben wir eine kleine Pause eingelegt. Hier gibt es direkt an der B112 einen Parkplatz auf dem man einen Blick in den Tagebau Jänschwalde werfen kann. Der Parkplatz selbst war einst die Verbindungsstraße nach Horno, das abgebaggert wurde.
Der nächste Halt war dann in Jamlitz-Hütte. Eine Gaststätte direkt an der B112. Gutes Essen zu kulanten Preisen. Viele andere Biker hatten die gleiche Idee. Hier ist immer ein kommen und gehen.
Nun ging es weiter. Nächster halt Dreiländereck auf polnischem Teretorium. Hier wurden erst mal unsere Rösse gefüttert und zwei Biker aufgesammelt. Roger und Jessi. Danach ging es zur Unterkunft nach Hradek. Von außen ein kleines Schloss, von innen sehr spartanisch ausgerüstet. Aber nachdem ein paar Zimmer hin und her getauscht wurden, waren alle recht zufrieden. Großer Pluspunkt: Gutes Essen und günstige Preise. Genau das Richtige für uns arme Biker.

Vor der Fahrt erst mal bei Esso, kurz vor Eisenhüttenstadt tanken. Erste Pause kurz hinter Grießen auf einem Ausblickpunkt vom Tagebau Jänschwalde. Der nächste Halt war dann in Jamlitz-Hütte. Hier bekommt man gutes Essen zu kulanten Preisen. Nächster halt Dreiländereck auf polnischem Teretorium. Hier wurden erst mal unsere Rösse gefüttert und zwei Biker aufgesammelt. Roger und Jessi. Die Unterkunft nach Hradek. Von außen ein kleines Schloss. Hier ein Suchbild. Was hat sich zum vorhergehenden Bild geändert? Nein, wir stehen hier nicht und beten. Wir warten auf seine Lordschaft. Seine Lordschaft huldigt seinen Untertanen aus seiner Kemenate. ... danach noch etwas ausruchen. ... bis wir ENDLICH den Ort etwas erkunden können.  Großer Pluspunkt: Gutes Essen und günstige Preise. Genau das Richtige für uns arme Biker. Auch wenn es nicht immer so aussieht - es war ein lustiger Abend.

Am 15.05. ging es weiter. Das Wetter war der Hammer. 19 Grad im Schatten und keine Wolken in Sicht.
Als erstes schauen ob die Bikes noch da sind. Jepp, sind sie. Freundlicher weise konnten wir alle in eine Garage einschließen. Noch ein Pluspunkt für die Unterkunft.
Dann ging es wieder los. Ziel war das Hotel Jested in der Nähe von Liberec. Ein sehenswerter Aussichtspunkt und ein Muss zum Biken. Und hatte ich schon das Wetter erwähnt? Wir konnten kilometerweit ins Land schauen, einfach herrlich. Eine etwas schwierige Anfahrt für unsere "Frischlinge" bis zum Hotel, aber nicht unmöglich. Der Ausblick entschädigte dann alle. Lecker Mittagessen gab es auch, dann noch eine Runde ums Hotel spaziert. Noch ein paar Fotos gemacht und dann ging es wieder weiter zum nächsten Highlight.

Und das sind die Bikerhöhlen Pekelne Doly. Im Tal zwischen Svitava und Velenice. Eine coole Einrichtung - im wahrsten Sinne des Wortes. Sehr warm ist es drinnen nicht. Aber im Hochsommer bestimmt angenehm.
Wer möchte kann hier auch sein Nachtlager aufschlagen. Da bekommt "Bett und Bike" einen ganz andere Bedeutung. Denn hier kann der Biker sein zweitbestes Stück gleich neben sein Bettchen stellen. Und das Erste was er sieht, wenn er morgens aufwacht, ist sein Bike - Oh wie shön.
Und auch hier ist für das leibliche Wohl gesorgt. Mitten in der Höhle gibt es eine Bar mit sehr freundlicher Bedienung, die auch ein bisschen deutsch und englisch spricht, jedenfalls besser als ich tschechisch, und so bekommt man auch etwas gutes zu essen. Wer möchte kann es sich dann auf den vielen Sitzgelegenheiten in der Höhle oder draußen unter freiem Himmel bequem machen und seine Speisen und Getränke verzehren.
Wer möchte kann auch mit seinem Bike eine Runde durch die Höhle fahren. Wir haben das natürlich gemacht und was soll ich euch sagen. Duki hat sich verfahren. Das Navi geht hier drinnen nicht ;-) und plötzlich stand er in einer Sackgasse. Es ging aber ohne Rettungseinheiten wieder ans Tageslicht (lol).

Als ersten schauen ob die Bikes noch da sind. Der Stall für unsere Rösser. Diese Straße sind wir gefahren. Auch der Parkplatz der Bikes war etwas knifflig. Aber alle freuten sich über das erreichte Ziel. Na, fast alle. Wir parken praktisch unter dem Hotel. Die Oder-Biker-Flotte vom Herrentag. Jessi hat die Auffahrt etwas zugesetzt. Aber es hat sich gelohnt. Ein cooles Bauwerk mit tollem Ausblick. Na wer hier kein Handyempfang hat...und kuckt mal - die Aussicht! Jetzt erst einmal die Mittagskarte studieren. Bitte recht freundlich. Jessi unser Kücken muss den Auslöser drücken. Und noch ein Abschlussbild. Die Bikerhöhlen Pekelne Doly. Sehenswerter Treffpunkt für alle Biker. Bikes mit Nummernschilder aus allen Herrenländern sind hier vertreten. Schön wenn der Fotograf den Fotograf fotografiert. Jeder Parkt wie er will und niemand nimmt anstoß daran - anders als in Deutschland. Der Eingang der Bikerhöhle - hat was mystisches. Und hier geht es rein. Nicht nur für Fußgänger, auch eine Runde mit dem Bike kann gedreht werden. Raschi & Rolli überlegen schon wer zuerst fährt. Erst mal stärken. Lecker Käffchen muss sein. Ich hab das Gefühl, entweder wir fahren oder wir essen. Der Höhleneingang von der anderen Seite. Wie schon erwähnt, man kann mit dem Bike durch. Die Bar, hier ohne Bedienung. Aber wenn sie da ist, ist sie freundlich. Noch einmal die Bar aus einem anderen Blickwinkel. Viele Hohlräume sind miteinander verbunden. Überall gibt es Sitzgelegenheiten. Mal Coutch, mal Biergarnitur und Platz für das Bike ist auch noch. Auch ein paar leere, oder noch nicht fertig gestellte Höhlen gibt es. Keine Ahnung ob hier noch weiter gebaut wird.

Der 16.05. ist angebrochen und das Wetter ist immer noch der Hammer. 20 Grad im Schatten und keine Wolken in Sicht.
Erst einmal wieder schön gemeinsam frühstücken bei Brot, Hörnchen und Rührei, dann in die Bikerklamotten springen und ab geht es wieder durch die schöne tschechische Natur.
Diesmal ist das Ziel Harrachov. Entfernung etwa 60 km. Die Straße in Tschechien sind super ausgebaut. Bis auf eine Baustelle störte nichts unserem gemeinschaftlichen Cruisen. Für die Insider möchte ich nur noch einmal erwähnen welch schöne Rundfahrt uns diese eine Baustelle bescherte. ;-)
Mit einer kleinen Pause sind wir in diesem kleinen, schönen Städtchen gut gelandet. Am Fuße einer Skischanze haben wir uns dann in einem Hotel niedergelassen. Um was zu tun? Richtig - zu essen.
Danach ging es mittels Skilift an den Schanzen (Wie kann man nur dort runterspringen - Kopfschüttel) vorbei, Richtung Bergspitze. Oben angelangt gab es, von den Skifahrern unter uns, neidische Blicke auf die schönen Abfahrtsrouten. Tja, zu viel Grün, zu wenig Weiß. Nach einem kleinen Blick in die Runde ging es dann, natürlich mit dem Lift (Biker laufen nicht) nach unten. Mit dem Kauf der Karten für den Lift, gab es auch ermäßigte Karten für die Sommerrodelbahn. Muss man natürlich mitnehmen. Oooh und wir fanden auch ein Schild, auf dem Stand nur 500 m bis dorthin. Obwohl Biker ungern laufen, bewegten wir uns in diese Richtung - quer durch die Botanik, bergauf, bergab. Nach dem nächsten 500 m Schild und nach dem Einwand des gut durchtrainierten Rolli sind wir wieder zurück, haben die Bikes geholt und sind zur Sommerrodelbahn gefahren (lol).
Hat Spaß gemacht. Man bekommt dort ganz schön Tempo drauf. Auch die Startreihenfolge war gut gewählt. Beinahe wurde unsere rasende Rennschnecke auf der Strecke überholt. :-o.
Danach ging es dann wieder zurück in die Unterkunft.

Mit diesem Bild wurde der Letzte über WhatsApp an den Frühstückstisch gelockt. Erste Pause auf dem Weg nach Harrachov. Ein bisschen Beine vertreten tut manchmal gut. Ankunft in Harrachov. Im Hintergrund die kleinere Skischanze. Erst mal Käffchen im Hotel. Die Oder-Biker-Männertags-Flotte. Die Gegend ist einfach herrlich. Wie irre muss man sein da runterspringen zu wollen - und das war nur die kleine Schanze. Immer wieder schön, wenn unser Trüppchen zusammen sitzt. Die Einen trinken lieber heiße Schokolade, die Anderen lieber ein Dreckiges. ...oder einen  Cappuchino. Immer gibt es was zu dikutieren. Rapunzel und Duki auf dem Weg zum Gipfel. Biene und Rolli folgen unauffällig. Und vorne weg - Raschi und Ina. Niedlich, oder? Ist doch eher was für schlanke Leute. Rolli hat genau so wenig Platz. Eine der Pisten. Im Winter bestimmt besser besucht. Wer runter geht muss auch wieder hoch. Eine andere Abfahrtstrecke. Welch eine Aussicht. Na, was hast du im Visier? Das ist doch mal eine tolle Sitzgelegenheit. Hui, es geht wieder abwärts. Auch hier ein atemberaubender Ausblick. Auf der Sommerrodelbahn - die Verrückten zuerst. Ich denke mal du freust dich. Die gesetzte Jugend fährt hinterher. Na, der Bremshebel ist ganz schön weit weg. Ein freundlicher Gruß fürs Foto. Voll konzentriert, hoffentlich kommt nichts von vorn. Peace Bruder. Bei dem Gewicht bekommt man richtig Tempo drauf. Unsere rasende Rennschnecke.

Am 17.05. ging es dann zurück und das Wetter ist nicht mehr der Hammer. 14 Grad im Schatten und jede Menge Wolken in Sicht. Aber egal, Hin- und Rückfahrt waren etwas kühler, aber die Tage dort, und das ist am Wichtigsten, der Hammer.
Die letzte Nacht war etwas anstrengend. Nein, nicht was ihr denkt. Im Hotel gab es eine Discothek, die die Bässe bis in die frühen Morgenstunden strapazierte. Das Frühstück fiel heute, am Sonntag, etwas üppiger aus. Das Hotel war auch am Wochenende etwas besser ausgebucht. Vielleicht deshalb.
Nun noch, nach dem Tanken in Polen, ein letztes gemeinsames Foto und dann geht es ab nach Hause.

Nun noch ein letztes gemeinsames Abschiedsfoto und dann geht es ab nach Hause.

Fazit: Ein gelungenes Männertagsausflugswochenende, mit sehr vielen schönen Sehenswürdigkeiten. Leider geht so etwas immer viel zu schnell vorbei. Wenn das mal in der Arbeitszeit so wäre. Etwa 800 km haben wir in den 4 Tagen zurückgelegt. Eine Tour die nicht in Strapazen ausartete. Schließlich hatten wir unsere Frauen mit, die öfter mal eine Pullerpause brauchen. Aber man sieht Männertag kann auch mit Frauen und ohne Komasaufen schön sein.
Tschechien ist absolut zu empfehlen. Gut ausgebaute Straßen. Schöne kurvenreiche Strecken mit großen Höhenunterschieden. Und die Preise sind den armen Bikern angepasst.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das die letzte Fahrt nach Tschechien war.